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Blutgruppendiät – hilft sie wirklich ?

Die Blutgruppendiät – DIE Lösung ?

Die Blutgruppendiät geht ungefähr so: je nachdem welches Blut ich in meinen Adern habe kann ich bestimmte Nahrungsmittel besser, andere schlechter verdauen.  Deshalb sollte ich, um möglichst gesund zu bleiben, nur das essen, was zu meiner Blutgruppe passt. 

Blutgruppen ?

 

  Als Ärzte erstmals versuchten das Blut eines Menschens einem anderen zu übertragen, ging zunächst einiges schief. Das liegt an den unterschiedlichen Blutgruppen. Möchte ich mein Blut jemandem anderen spenden, dann muss das zu seinem auch passen. Sonst kann der Empfänger schlimmstenfalls daran sterben. ​

Eine Diät.

Die Blutgruppendiät nutzt die Blutgruppeneinteilung AB0.  Kurz zusammengefasst bedeutet sie: jeder Mensch sollte seine Ernährung passend zur eigenen Blutgruppe wählen. Vier davon gibt es:

  • A
  • B
  • AB
  • 0
    Blutgruppendiät Zielgruppenverteilung
    Blutgruppen in Deutschland​

So glauben die Leute, die sich an die Blutgruppendiät halten – der bekannteste heisst Peter J. D’Adamo – an folgende Einteilung:

  • 0 Jäger und Sammler: dieser Typ Mensch sollte vorwiegend Kost zu sich nehmen, welche reich an tierischem Eiweiss ist
  • A diese Blutgruppe soll sich entwickelt haben, als die Menschen sesshaft wurden und anfingen Ackerbau zu betreiben: daher die Empfehlung für vorwiegend vegetarische Kost
  • B entspricht in Theorie Menschen mit nomadischen Vorfahren: diese können Milchprodukte in größeren Mengen zu sich nehmen.
  • AB – der Mischtyp bewegt sich in der Empfehlung zwischen A und B.

Je nach Typ ist also mehr von der einen oder der anderen Sorte Nahrungsmittel wünschenswert.

Faktencheck

Soweit die Theorie. Seit 1997 hat Peter J. D’Adamo mehr als 7 Millionen Bücher zum Thema Blutgruppendiät verkauft. Oft schreibt er, dass die gesundheitlichen Auswirkungen der Blutgruppendiät bald belegt würden. Aber zwanzig Jahre später (2017) gibt es  noch keine einschlägigen Beweise dafür. Vielleicht liegt es daran, dass die vorgelegten Studien Mängel aufweisen.

Alles Humbug – oder etwa doch nicht ?

Und doch gibt es Hinweise, dass ein bisschen was wahres dran ist.  So variiert die Menge eines bestimmten Verdauungsenzyms bei Menschen tatsächlich je nach Blutgruppe und Sekretorstatus.  Und das könte Einfluss auf die Verdaubarkeit der Nahrung haben.  So ist das sog. IAP-Enzym bei Menschen mit Blutgruppe 0 und B im Serum in grösseren Mengen (+- 1/3 mehr)  vorhanden (3).

IAP Serum: Blutgruppe 0 > B > A

Unter anderem ist es für die Verdauung und Aufnahme gesättigter Fettsäuren im Dünndarm verantwortlich.  Und die kommen gerade besonders oft in tierischen Nahrungsmitteln vor.  Deshalb könnten Menschen mit Blutgruppe 0 und B theoretisch in der Lage sein Fette tierischen Ursprungs besser zu verdauen (4).  Dies ist aber noch nicht bewiesen worden.    

Aber wichtiger noch als die Blutgruppe für die Menge IAP im Serum ist der sogenannte „Sekretorstatus“.  Diesen haben Menschen, deren Blutgruppenmerkmale auch in Körperflüssigkeiten nachweisbar sind.  Die meisten – in etwa 80% aller Menschen – sind Sekretoren verfügen damit über 10x höhere Mengen an IAP-Enzyme im Serum als sog. Nicht-Sekretoren.

IAP Serum: Sekretoren >> Nicht-Sekretoren (10x)  

Egal ob nun eine höhere Menge IAP im Serum einen Einfluss hat oder nicht, die Verdauung spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Übergewicht.   Und daher auch wenn man abnehmen möchte.  Warum das so ist und näheres erfährst Du in Abnehmen mit Leptin.  

 

Quellen:

  1. Blood type diets lack supporting evidence: a systematic review.
  2. 2. 80% der Menschen haben Sekretorstatus
  3. Serum levels of human alkaline phosphatase isozymes in relation to blood groups.
  4. Involvement of intestinal alkaline phosphatase in serum apolipoprotein B-48 level and its association with ABO and secretor blood group types
 
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Abnehmen mit Leptin.

Was ist Leptin ?

Abnehmen mit Leptin funktioniert weil es DAS Sattheitshormon ist.

Innerhalb von nur 15 Minuten nachdem wir mit dem Essen beginnen produziert der Magen eine Flut Leptin. Wenn es wirkt haben wir das Gefühl satt zu sein und keinen Bissen mehr zu wollen. Seine Wirkung entfaltet sich an mind. 2 Stellen:

  • im Darm bremst es die Aufnahme von Fetten und erhöht die Aufnahme von Eiweiss (Proteinen)
  • im Hirn wirkt es über Rezeptoren auf ein wichtiges Nervenzentrum (nucleus arcuatus), und gibt uns an dieser Stelle das Sattheitsgefühl

Leptin ist ein natürlicher, vom Körper produzierter Stoff. Es gibt ihn also 100% kostenfrei.

Wozu brauchen wir Leptin ?

Leptin wirkt indem es Auskunft über die verfügbare Energiemenge im Körper gibt. Es ist ein Nährstoffsensor. Was bedeutet das ? Wenn man das mit dem Treibstofftank in einem Auto vergleicht, so entspricht Leptin der Tankanzeige. Ist der Spiegel hoch, fühlen wir uns satt und möchten nichts mehr zu uns nehmen. Auf diese Weise kann man auch Abnehmen mit Leptin: es wird weniger Nahrung aufgenommen. WICHTIG ! Die Menge an Leptin, die normalerweise vorhanden ist steigt im Verhältnis zur Menge an Fettdepots, die wir im Körper tragen. Das kommt daher, dass es von den weissen Fettzellen produziert wird. Je mehr weisses Fett, umso mehr Leptin.

Abnehmen mit Leptin – ist das überhaupt möglich ?

Leptin 3D Struktur
Leptin

Als Forscher erstmals übergewichtigen Mäusen Leptin injizierten, konnten sie beobachten wie diese sehr rasch ihr Körperfett verloren. Ihr Körpergewicht wurde wieder normal. Dasselbe wollte man auch an Menschen ausprobieren. Doch es funktionierte nicht: die meisten übergewichtigen Menschen verfügen zwar über die richtige Menge Sattheithormon, doch ist seine Wirkung abgeschwächt. Trotz enormer Anstrengungen konnte Leptin nicht als Wundermittel vermarktet werden. Der Grund dafür: Leptinresistenz. Daher ist Abnehmen mit Leptin nur möglich, wenn Leptinresistenz reduziert wird oder nicht vorhanden ist.

Was kann Leptin noch ?

Leptin hat noch andere Aufgaben im Körper. Da seine Menge mit den vorhandenen Fett- bzw. Energiereserven steigt, wirkt es auch als Stoffwechselbeschleuniger.  So erhöht es den Energieverbrauch, wenn mehr Energie (Fett) da ist. Dadurch verheizen wir in derselben Zeit mehr Kalorien. Mit Leptin abnehmen bedeutet also auch den Stoffwechsel auf Hochtouren laufen zu lassen. – Umgekehrt funktioniert das genauso. Sind wenig Vorräte übrig, hilft uns ein niedriger Leptinspiegel mit Sparflamme lange durchzukommen.

3 Dinge, die Du über Leptin wissen musst !

  1. Du denkst übergewichtige Menschen haben einen niedrigen Leptinspiegel ? Falsch ! In Wirklichkeit haben sie oft einen hohen Spiegel (s. ->Leptinresistenz).
  2. Eine Woche Diät senkt den Leptinspiegel um 30 bis 50%.
  3. Die von den weissen Fettzellen produzierte Menge Leptin hängt im Wesentlichen von der Menge Kohlehydrate ab, die wir zu uns nehmen.

 

3 Dinge, die Leptin erhöhen:

  1. Emotionaler Stress
  2. das weibliche Geschlechtshormon Östrogen
  3. Insulin

 

3 Dinge, die Leptin senken:

  1. das männliche Geschlechtshormon Testosteron
  2. Sport und Muskeltraining
  3. Schlafmangel

Abnehmen mit Leptin – was wenn es nicht wirkt ?

Leptinresistenz ist der Grund, warum viele Menschen ihr Übergewicht nicht loswerden können. Es ist genügend Leptin vorhanden, aber es wirkt nicht.  Das heisst: die Menge an Nahrung, die nötig ist um das Sattheitsgefühl zu erreichen steigt.

Entzündung: der stille Killer

Bald stellte sich heraus, dass Leptinresistenz und Übergewicht mit niederschwelliger Entzündungen einhergehen. Es dauerte nicht lange, bis man sog. Makrophagen (spezielle Immunzellen) in den Fettzellen Übergewichtiger fand. Experimente mit Mäusen, denen ein wichtiger Entzündungsstoff genetisch ausgeschalten wurde zeigten, dass diese Mäuse zum Beispiel gar keine Gefässverkalkung entwickelten.  Diese Gefässveränderung ensteht oft als Spätfolge von Diabetes II und tritt bei Übergewichtigen besonders häufig auf.

Leptinresistenz: ist das Fett schuld ?

Lange Zeit wurde Fett als Hauptgrund für Übergewicht verantwortlich gemacht. Doch Forschungen zu diesem Thema konnten diese Meinung nicht ohne weiteres bestätigen – die Einnahme von Fett allein bringt den Körper nicht dazu solches zu speichern. Man konnte zwar immer wieder an Labormäusen zeigen, dass sie bei einer fettreichen Ernährung zunahmen. – Dies funktionierte aber nur wenn diese gleichzeitig eine hohe Menge Kohlehydrate zu sich nahmen, oder aber sehr einseitig Fette (omega-6-fettsäurelastig) gefüttert bekamen.

Lipopolysaccharide: Bakterielle Stoffe, die den Körper Alarm schlagen lassen.

Bald wurde man auf die Rolle sogenannter Lipopolysaccharide aufmerksam. Sie sind natürliche Bestandteile gewisser Bakterienstämme (sog. Gram negativ), die sich auch im Zwölffingerdarm tummeln können.  Wenn sie in die Blutbahn gelangen werden sie sofort vom Immunsystem als Warnzeichen einer Infektion erkannt und führen zu einer Abwehrreaktion: die Entzündungsreaktion. 

Wie bereits erwähnt werden Entzündungen immer wieder in Zusammenhang mit Übergewicht beobachtet, und vor allem Leptinresistenz. Sie sind der Grund warum der Leptinspiegel bei Übergewichtigen zwar hoch ist, das Hungergefühl aber bestehen bleibt. – Mit Leptin abnehmen funktioniert also nicht, weil trotz hohe Fettreserven und daher hohen Leptinspiegel der Hunger bleibt !

Raffinierter Zucker wie er in Schokolade und Süssigkeiten vorkommt schmeckt nicht nur uns Menschen, er führt auch dazu, dass Bakterien sich besonders schnell vermehren – und zwar bereits im Dünndarm.  Dort wo normalerweise nur wenige Bakterien sich tummeln sollten !  Diese wiederum produzieren – je nach Anzahl – eine gewisse Menge Lipopolysaccharide, welche gemeinsam mit Nahrungsfetten über sogenannte Chylomikronen ins Blut gelangen. 

Das trojanische Pferd.

Da wir Menschen Fett in unserer Ernährung brauchen ist unser Dünndarm für die Aufnahme von Fetten in unserer Ernährung bestens gerüstet. Das Fett wird durch die Darmzellen aufgenommen, in kleinen Fettsäckchen, sogenannten Chylomikronen. Diese machen die Verdauung gewisser Fette überhaupt erst möglich.  Wer schon einmal nach einer üppigen Mahlzeit sein Plasma gespendet hat weiss, dass das Plasma sich dann dunkelgelb verfärbt. Das sind Unmengen prall gefüllter Säcke Chylomikronen.

Wie der Name sagt haben Lipopolysaccharide die von Bakterien stammen auch so einen Fettanteil.  Sie ähneln in gewisser Weise den normalen Nahrungsfetten, die wir zu uns nehmen.  Das führt dazu, dass sie auch mit den Chylomikronen ins Blut gelangen können. Wenn das passiert schlägt unser Immunsystem aber Alarm: ein sogenannter TLR4 -Rezeptor wird gebunden und es werden Makrophagen aktiv. – Diese Entzündung ist es, die die normale Funktion von Leptin und seines Verwandten, dem Insulin verhindert.

Abnehmen mit Leptin setzt voraus, dass dieses seine Signalwirkung nicht einbüsst.  Das bedeutet sich satt fühlen zu können, wenn man genügend Nahrung aufgenommen hat. 

Befinden sich aber zu viele Lipopolysaccharide im Blut ist das nicht mehr möglich.  Das heisst weniger zu sich nehmen wenn genügend Fettreserven im Körper vorhanden sind ist jetzt nicht mehr möglich. 

Wenn man verstehen möchte, warum Entzündung Leptinresistenz hervorruft so muss man sich vorstellen, dass Entzündung immer ein Zeichen für Schaden am Körper ist.  Wird der Körper beschädigt, braucht er aber auch mehr Energie um Reparaturprozesse einleiten und bewerkstelligen zu können.  So kann es sinnvoll sein, dass ausgeschüttetes Leptin seine Wirkung verliert und der Organismus bei vollen Reserven weiter Hunger verspürt und auf zusätzliche Nahrungsaufnahme drängt.  Mit bekanntem Ergebnis.

Was die Entzündung bremst

Nun weiss man, dass diese Aktivierung des Immunsystem aber durch bestimmte pflanzliche Stoffe gut verhindert werden kann: Phyto… – Resversatrol, Anthocyanidine (Äpfel, Beeren), EGCG, Quercetin, Hellenin etc. – sie wirken entzündungshemmend und sind daher geeignet Leptinresistenz zu verhindern.

Was die Entzündung fördert

Andererseits gibt es nichts was gefährliche Bakterienstämme wie Clostridium und Streptokokken so gut bekommt wie reiner Zucker, fertig in rauher Form, in hoher Dichte und ohne pflanzliche Zellwände. Das kennen wir: in Mehlspeisen, Stärke, Süssigkeiten etc. – Sie vermehren sich sehr schnell, da dieser reine Zucker so etwas wie Turbotreibstoff für sie ist. Dabei produzieren sie Toxine, die unser Immunsystem erkennt und auf die es abermals mit Entzündung reagiert.

Fazit

Entzündung ist ein Alarmsignal. Der Körper nimmt eine Gefahr wahr und bereitet sich auf eine schwierige Zeit vor. Die Signalwirkung des Leptins wird gebremst und die Leptinsignale werden am TLR2 deaktiviert.   Das ist die Leptinresistenz und bedeutet Hunger bei vollen Reserven.   Sinn macht das insofern, als Krankheit den Körper möglicherweise viel Energie kosten kann.  Aber wenn die Krankheit gar keine ist, sondern nur zuviele Bakterien im Dünndarm zu viel LPS produzieren und diese ins Blut gelangen, entstehen unnötige Fettreserven.

unvollständige Liste von Quelle(n): Perceived psychological stress and serum leptin concentrations in Japanese men – 2006 Effects of resistance training on cytokines. – 2010.

Gewichtskontrolle in 3 einfachen Schritten

​Schritt 1​: Idealgewicht/BMI berechnen.

Es gibt 3 Möglichkeiten für den ersten Schritt der Gewichtskontrolle

  1. Die schnelle Methode: Körpergrösse in cm - 100 = Idealgewicht in kg. Dieser Wert sollte ungefähr meinem Körpergewicht entsprechen. Dazu ein Beispiel: 1m80 gross ergibt 180cm - 100 = 80kg.  Also liegt mein Idealgewicht bei 80 kg.  Auf diese Weise finde ich schnell einen brauchbaren Richtwert zur Gewichtskontrolle.

  2. Auf einen Blick (mit Grafik):
    Gewichtskontrolle mit Body Mass Index
    Grüne Zone = Idealgewicht
    In der Grafik sind 2 Achsen zu sehen. Auf der waagrechten sieht man Körpergrössen in Meter aufgereiht. Auf der senkrechten sieht man entsprechende Körpergewichte in kg. Jetzt nehmen wir das vorige Beispiel: 1m80 gross und 80 kg schwer. Die Linie von 80kg trifft auf die Linie von 1m80 an einem Punkt: der sitzt am oberen Rand des grün markierten Bereichs. Grün heisst: alles in Ordnung, ich habe Idealgewicht und brauche daher auch mein Körpergewicht nicht reduzieren - die Gewichtskontrolle ist damit in Ordnung. Kleiner Hinweis: der grüne Bereich grenzt an die Zahlen 18 und 25 - diese Werte sind sogenannte body mass index Werte, abgekürzt BMI.

  3. wie man den BMI berechnen kann siehst Du im nächsten Abschnitt:


Ist mein BMI höher als 25 ? > Schritt 2 im nächsten Abschnitt 

 

 

Schritt 2: oberhalb der grünen Zone bin (BMI > 25) ...

Ich bin zu schwer für meine Körpergröße. Ist das schlecht ? Mal sehen - das kann zwei Ursachen haben: 1. meine Muskulatur ist so schwer, weil ich schwer arbeite oder trainiere. Alles ist in Ordnung, obwohl der BMI anders sagt. oder aber 2. mein Körper hat zu viel Fett - ich sollte also ... 

 

Schritt 3: etwas unternehmen

Das muss nicht schwer sein - mit den richtigen Regeln, dem richtigen Plan. Die meisten machen aber den Fehler, sich zu viele unterschiedliche Tipps zu holen. So verliert man nur den Überblick und schliesslich auch den Mut. Dabei ist gerade das eine wichtig: den Mut nicht verlieren. Jeder kann es schaffen sein Idealgewicht zu erreichen !  

Gibt es Mittel zum Abnehmen, die Wunder wirken ?

Wer zuviel wiegt und sein Idealgewicht erreichen möchte, wird im Internet schnell eine Vielzahl Anbieter finden, die das eine oder andere „Nahrungsergänzungsmittel“ als Wunderwaffe gegen zu viele Kilos verkaufen. Die Idee ist so verlockend wie einfach: eine Pille schlucken und das Problem löst sich von selbst ! Aber kann das auf Dauer funktionieren, wenn man sonst nichts tut ? Zumindest nicht ohne schwere Nebenwirkungen, wie das berühmte Beispiel des französischen Abnehmmittels Mediator zeigt (1). - Kurzer Faktencheck: gäbe es ein patentierbares Mittel, welches es ermöglicht frei von Nebenwirkungen Gewicht zu verlieren, wäre es 1. eine Goldgrube für den Hersteller - dieser würde überall dafür werben. und gäbe es 2. nicht nach wie vor so viele Menschen mit Übergewicht - Die Wirklichkeit sieht nicht danach aus. Übergewicht ist für viele ein Thema und selbst teure Medikamente bringen auf Dauer nicht den gewünschten Effekt.  

Was kann dann helfen das Idealgewicht zu erreichen ?

Das erfährst Du hier.   Quelle(n): (1.) Mediator - Artikel erschienen auf Zeit.de


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Abnehmen im Schlaf, wie der Braunbär ?

Abnehmen im Schlaf – ein natürlicher Vorgang.

Abnehmen im Schlaf ist wohl die müheloseste Methode Fett zu verlieren, da man nicht wirklich etwas dafür tun muss und ein Hungergefühl im Schlaf nicht wahrnehmbar ist. Was man dabei aber beachten muss: man sollte seine letzte Mahlzeit 5-6h vor dem Schlafengehen zu sich nehmen !

Die Menschen schlafen im Schnitt 6-8h jede Nacht. Da man im Schlaf nicht essen kann, und der Körper aber weiter Energie braucht um funktionieren zu können, ist er gezwungen auf seine Reserven zurückzugreifen. Dazu schaltet er nach einer gewissen Zeit die Fettverbrennung ein.  Schlaf ist wichtig – .  Man weiss z.B., dass Schlafmangel in Zusammenhang mit Leptinresistenz und daher einem erhöhten Risiko für Übergewicht steht. 

Heisst das dann, dass man nur genug schlafen braucht, um abnehmen zu können ? Abnehmen im Schlaf ähnlich wie ein Braunbär während der Winterruhe – ginge das auch beim Menschen ? Ursprünglich hat die Natur Fettreserven genau aus diesem Grund erfunden. Weil sie uns davor bewahren ständig essen zu müssen, bieten sie einen klaren Überlebensvorteil.

Vergleicht man das mit einem Auto: je grösser der Tankinhalt, desto weiter kann gefahren werden bevor das nächste mal getankt werden muss.

Der Mensch ist kein Winterschläfer.

Menschen sind aber keine Winterschläfer wie der Braunbär! Wir können nicht einfach ein paar Monate durchschlafen und dabei alles Fett auf einmal verbrennen.

Trotzdem ist es ein sinnvoller Mechanismus: in der Zeit als wir Menschen von heute entstanden sind – so vor ungefähr 50.000 Jahren – gab es noch keine Supermärkte und Weizenfelder.  Da waren wir darauf angewiesen unsere Nahrung zu erjagen und zu sammeln.  Dementsprechend gab es nicht ständig was zu essen und wir brauchten also etwas das uns half, zwischen den Mahlzeiten nicht zu verhungern.  Dank Fettreserve war es möglich längere Zeiträume ohne Nahrungszufuhr zu überbrücken. 

Fettverbrennung funktioniert auch im Schlaf. Wenn auch nicht in einer Nacht, so ist es doch möglich über einen längeren Zeitraum einiges zusammenkommen zu lassen, wenn man sich daran hält nicht zu spät vor dem Schlafen gehen die letzte Mahlzeit zu sich zu nehmen.

5kg abnehmen – Wie Du es in kurzer Zeit schaffst !

5 kg abnehmen und möglichst schnell !

Im Grunde genommen ist 5 kg abnehmen gar nicht so schwierig, wenn Du Dich an ein paar einfache Regeln hältst.

Den Grundverbrauch nutzen

Je nach Körpergewicht hat der Körper einen gewissen „Grundverbrauch“ an Energie. Der ist wie der Leerlauf beim Auto: der Treibstoff, den der Motor verbraucht ohne zu fahren. Dieser Verbrauch ist da, egal was Du machst – ob Du liegst, schläfst oder dem Bus nachläufst. Er macht den grössten Teil der Energie aus, den Du jeden Tag – sogar beim Nichtstun – verbrauchst.  Um diesen Verbrauch gerecht zu werden ist jedes Wesen gezwungen, Nahrung zu sich zu nehmen. Daraus ergeben sich …

Drei Möglichkeiten

1. es wird genausoviel aufgenommen, wie verbraucht wird. Es bleibt nichts über, das in Form von Fett angebaut werden kann und das Körpergewicht bleibt gleich.

2. es wird mehr Energie mit der Nahrung aufgenommen als verbraucht – der Körper reagiert indem er es für später aufhebt, wenn es vielleicht nichts zu Essen gibt. Das füllt die Reservetanks, d.h. das Körperfett.

3. der Grundverbrauch ist höher als die zugeführte Nahrungsenergie. Nun ist der Körper gezwungen auf den Treibstoff aus den Reservekanistern zurückzugreifen. Das in guten Zeiten angebaute Körperfett wird dann wieder in Energie umgewandelt und beginnt „wegzuschmelzen“. Wenn 3. gerade der Fall ist, ist 5 kg abnehmen nur noch eine Frage der Zeit.

So einfach ?!

Nun ist es aber doch so, dass sich bei 3. der Hunger früher oder später meldet.  Wenn jemand 5kg abnehmen möchte wird es dann schwierig, weniger Nahrung zu sich zu nehmen.  Mit dem Hunger, der sich stur weitermeldet stellt sich bald der sogenannte Jojo-Effekt ein: Menschen, die sich an eine Diät halten und ihr Zielgewicht erreichen, kommen innerhalb einer gewissen Zeit zu ihrem alten Gewicht zurück.  Warum das so ist erfährst Du im Artikel Abnehmen mit Leptin.